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Sonntag früh war dann Abreisezeit für die Muskingumer. Die gingen erst garnicht ins Bett, weil ihr Flug um 9 Uhr früh ging, was soviel heißt wie um 5 Uhr losfahren, bei den Zügen und der Entfernung. Georg und Martin hattens da etwas besser, weil ihr Flug später ging. Allerdings hatten sie leicht verpennt und sind voll panisch losgesprinted, haben aber dann doch noch ihren Flug erwischt.

Rainer und ich machten uns dann bei endlich wunderbarem Sonnenschein auf zu einer Phototour am Millenium Park und zur Buckinham Fountain, wo gerade der Chicago Marathon zu Ende ging. Bei dem schönen Wetter konnte mans richtig relaxed angehen lassen und brauchte ned hetzen. Bis man sichs versah wars 4 p.m. und der Hunger meldete sich. Also auf zu nem angeblich tollen Chinesen, der einen für $5,50 nen Teller aufhäuft, dass es ne Freude is.
Weil wir grad in der Nähe vom Hancock Tower waren gingen wir da auch nochmal hin. Da ich aber schon mal oben war und das Geld lieber für Souvenir-Kram ausgeben wollt bin ich ned rauf, Rainer dann auch ned. So sind wir dann heimgetingelt, leicht gechilled und genappt, um für den Abend im Reggae-Club Wild Hare in der Clark Street fit zu sein. Ich sach nur: Clark Street, Station Addision, am Wrigley Field!!! Wrigley Ville rockt!



Dort kamen wir relativ früh an und mussten keinen Eintritt zahlen, also schon mal ein Bier mehr, und da natürlich kein echter Raggaman um 9 zu spielen anfängt, wenn 9 Uhr auf der Karte steht hatten wir noch Zeit für ein paar mehr. Die Zeit vertrieb dabei ne Gig-DVD vom “Musik on the River” per Beamer.
Obwohl die Mucke äußerst lässig war schienen die Reggae Bunnies auszubleiben und nur die Big Mammas sich aufm Dancefloor rumzutreiben. Also sind wir raus (nicht ohne uns den Stempel für den nun fälligen Eintritt geben zu lassen, hehe) und in den anderen Club, 100m weiter. Dort stand der Sänger, der Rainer schon am Samstag das Mikro hingehalten hat und hat uns gleich umsonst reingewunken, spekt!

Scheinbar hatten sich alle Haserl da drin versammelt, und da wir mit einer großen Blonden so ziemlich die einzigen Weißen drin waren mussten wir uns gleich nochmal ein Bier geben. Gut, ne Gruppe Latino-Mädels war auch noch drin, eine mit ultrakurzem Jeansrock und Arsch wie J Lo oO, ohne scheiss! Als wir aber dann in Erfahrung brachten, dass das Tattoo auf ihren Titten angeblich ein Gang-Sign sein sollte ham wir dann doch nen Sicherheitsabstand eingehalten…sischer is sischer, ned dass noch ein paar Brüder auftauchen.
Zum guten Schluss simmer nochmal rüber ins Wild Hare, wo sich die ganzen Bunnies anschliessend hinverzogen hatten. Sehr fein, was da an Dunkelhäutigen so alles rum läuft oO

Vor lauter Hunger mussten wir uns unbedingt noch ein paar Double Cheeseburger beim DriveThrough Mäkki ums Eck abholen, wo wir auf diese fröhliche Runde stießen:

Das Foto hat der DriveThrough Mann mit meim Handy gemacht, ich liebe diese Teil. Lauter irre 18-jährige Studenten, die gleich in der Hall ums Eck wohnen. Hätten mit denen noch Party machen sollen, aber da CheckOut um 9.30Uhr angesagt war lehnten wir dann doch dankend ab. War auch besser so, sonst hätt ich folgendes Highlight verpasst:

So gegen halb 4 waren wir dann wieder daheim, um festzustellen, dass wir inzwischen fünf neue Zimmergenossen gekriegt hatten! Die scheints da wohl umsonst zu geben, und als Bonus waren die noch sternhagelvoll in voller Montur eingepennt.
Schlafen war eh schon schwer genug bei dem Geruch, aber wenn einem dauernd noch der Kerl vom oberen Nachbarbett vor die Füße knallt, dann is an eine geruhsame Nacht nicht mehr zu denken. Zweimal hats den Meister lautstark runtergehauen, nur gut dass ich meine Tasche unter mein Bett geschoben hatte. Beim zweiten Mal hat er sich grade so mit den Füßen gefangen und wär rücklings fast zu mir ins Bett gefallen, hätte ihn nicht der massive Holzbettrahmen über mir eines Besseren belehrt. Gegen den isser nämlich mit seiner Birne gedonnert. Daraufhin musste er sich wohl erstmal sein weiteres Vorgehen durch den Kopf gehen lassen, da er auf meiner Bettkante ne Zeitlang sitzen blieb. Nach einer kleinen Ewigkeit fiel er dann nach vorne um und schlug mit der Fresse aufm Boden auf, wo er mit hoch erhobenem Arsch liegen blieb. Ich wusst nicht ob ich lachen oder weinen sollt, aber als er dann noch weiteratmete dacht ich, dass ich ihn wohl so liegen lassen könnte, so würde er sich zumindest mit dem Runterfallen schwerer tun. Nach einer Weile stand er jedoch auf und ging zum obligatorischen Kotzen aufs Klo. Beim verzweifelten Versuch, danach wieder seine Bettstatt zu erklimmen hörte es sich so an, als würde er wieder runterknallen und danach seinen letzten Furz rauslassen. Er hats dann aber doch noch ins Bett geschafft, hehehe, armer Kerl. Ich hab jetzt noch feuchte Augen vor Lachen, wenn ich daran denk ^^