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Am Mittwoch Abend hatten wir noch keine Transportmöglichkeit zum Airport außer den ’sehr zuverlässigen’ Busverbindungen, und Yutas Telefon funktionierte nicht, weil er seine Rechnung nicht bezahlt hatte…gnah. Nachdem ich Patrick deswegen rebellisch gemacht hatte gab er mir Yutas MSN Adresse, weil er wie durch Zufall grad online gegangen war. Als ob er was gerochen hätte.
Somit war der Transport geklärt und man konnte beruhigt schlafen gehen.

Flughafen, Einchecken und Gepäckaufgeben war höchstenfalls als harmlos zu bewerten, und so dauerte es nicht lange, bevor ichs mir in den Luxusledersesseln von Southwest AirLines bequem machen konnte. Es gab zwar keine Platzreservierung, aber dank vorher ausgedrucktem Bording Pass hatten wir Priorität beim Einsteigen, hehe. Auch der Flug verlief ohne viel Geruckel, allerhöchstens unterbrochen durch eiswürfelverwässertes Coke und eklig schmeckende Erdnüsse, als knapp 70 Minuten später schon die Chicagoer Skyline erkennbar war und der Pilot mit einem extradumpfen Rumms auf der Landebahn in Chicago Midway aufsetzte. Das Eigenartige an dem Flughafen ist: er liegt echt mitten in nem Wohngebiet und ist so groß wie knapp 4 Blocks. Erinnert irgendwie an SimCity (Google Earth: Chicaco Midway Airport General Info oder 41°46′59.33″N, 87°45′2.01″W)

Erstmal ein 7-Tagesticket für Bus&Bahn rausgelassen, weil die eine 5er nicht verkaufen…grrr und dann mit der Orange Line Hochbahn Richtung Downtown, zur Loop. Dort an Haltestelle State auf Lake umgestiegen (zumindest versucht, nach 10 Minuten ham wir dann endlich die Station gefunden, die eigentlich nur 6 Meter weiter gewesen wär. Da hätt sich wohl jemand erstmal umschauen sollen statt einfach drauf loszurennen…)
Wie verabredet kamen wir sogar, trotz Zugverspätung wegen irgendwelcher Gleisarbeiten, relativ pünktlich im Hostel an, wobei der Spaß vom Flieger bis zum Hostel knapp 2 Stunden gedauert hat!!!
Georg und Konsorten waren leider noch nicht da, und die Leute an der Rezeption konnten uns auch nicht weiterhelfen, da nicht auf Georgs Namen gebucht war und wir keinen von den anderen kannten. Grml, also warten. Knapp 1,5 Stunden später ham wirs dann doch irgendwie geschafft, den Reservierungsnamen rauszubringen, der Nepp am Tresen hat ihn anfangs nur wie “Taylor” ausgesprochen, dabei wars “Thaler”. Anhand der Buchung für 5 Kerle und 3 Mädels konnte man dann 1 und 1 zusammenzählen und sogleich das Zimmer beziehen. Natürlich kamen GENAU dann auch die anderen an (Daniela, Sophie, Auror, Georg, Martin, Matthias, Rohan…ja genau, die REITER!)…ZUPI, hat ja auch lang genuch gedauert!
Nachdem Georg erstmal kurz davor stand wegen Zu-Spät-Kommens auf die Nüsse zu kriegen wars natürlich die Schuld der Mädels, die erstmal SAMMT GEPÄCK zur Tourist Info und Essen gehen wollten…gnarg.

Die Zimmer selbst waren RELATIV ok. Die Laken waren sauber, man konnte die angesabberten Kissen ned sehen und der Zug der draußen alle 5 Minuten vorbeifuhr war angenehm leise für 20 m Entfernung zu den Schienen. Zum Glück hatte es sich vom Mittwoch auf Donnerstag von 30° auf 15° abgekühlt, Klima war nämlich nich drin. Die sanitären Einrichtungen unserer Etage wurden grade “renoviert”, sprich: die Styroporplatten der Decke lagen neu besprüht mitten im Flur. Also rauf in den nächsten Stock zu den Duschen, die auf den ersten Blick eigentlich sauber aussahen, auf den zweiten gewahrte man jedoch lecker Haare und eingerissene speckige Duschvorhänge. Aber was kann man für $23 schon erwarten? (vielleicht ne saubere, moderne JuHe so wie die in Frankfurt und Köln, wie ich sie gewohnt bin? Neeeee, nich doch!)

Beim Abendprogramm war man sich durchweg einig: Die Party der nahegelegenen Uni, in einer recht großen Bar gleich ums Eck. Nur das Programm davor sorgte für Verstimmung, und so zogen Georg, Rainer und moi los, die berüchtigte Clark Street auszuspähen. Wir kamen von einer dunklen spelunkigen Bar über einen Smoker Shop in einen leicht urigen Pub, um mal das lokale Bier (Pabst, Amstel?) zu testen. Der versiffte Schuppen hätt ja feine Preise und sogar ein Franziskaner + Weizenstutzen gehabt, aber mei, das Ambiente halt. Nach kurzem Verlaufen sind wir wieder Zurückfahren und machten uns für die Barparty fertig. Dort wars dann soweit: Die unter 21er durften nicht in die Bar…und so gingen Auror und Rohan zähneknirschend wieder heim, zusammen mit Sophie, die wenigstens Naps kaufen konnte und so deren Abend ein wenig retten. Drinnen war das übliche geboten: Bier, Bitches, Dancefloor, bis um 2 a.m. die ganze Bar einfach dicht gemacht und alle rausgeschmissen wurden. Dollo! Naja, für den ersten Abend wars dann noch ganz ok, und so erstmal nach Haus, man hatte ja noch viel vor am nächsten Tag.