Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /www/htdocs/v078879/nashville/wordpress/wp-includes/functions-formatting.php on line 76

wars richtig geil! Also eigentlich gestern, Freitag Abend.
Seitdem wir den Student Retreat hatten gehts echt bergauf, jeden Tag lern ich mehr und mehr neue Leute kennen, unglaublich.
Heut war ich erstmal im Kurs, und Quark Xpress für Dummis is ja echt megalangweilig, naja. Derweil einfach auf Spiegel.de gesurft.

Danach zum International Student Café Meeting und mir ein paar kostenlose Bagels mit creme cheese reingezogen. Einem geschenkten Gaul…ihr wisst ja. Allerdings musste man dafür die 20 plötzlich hereinstürmenden Koreaner vom Esstisch abhalten. Die kommen scheinbar jeden Monat ein Mal wie Heuschrecken angeschwärmt und sind von der ILS ein Jahr nur zum Englisch Lernen hier in Amiland, dabei fressen sie den Kaffeetisch kahl. Jay, Brandon’s Freund, war komischerweise auch da. Sein Beweggrund sei, dass er ein paar asiatische Mädels auschecken wolle. Kann man’s ihm verdenken? ;P
Kurioserweise is er auch sehr gut mit Kathy Skinner’s Junior befreundet, und Kathy kennt ihn, seit er 18 MONATE alt ist, was für eine kleine Welt!

Als die hungrige Meute abgezogen war bin ich für eine Stunde ins Gym, um mein (zwei-)tägliches Pensum zu erfüllen. Eine leckere Chica war auch wieder am Trainieren, allerdings hatte die ein Kreuz, das kurz davor war, unweiblich zu wirken. Die hat die Hanteln nur so rumgeschmissen. Respekt! Als vor lauter “Aufpumpen” nur mehr Zittern und sich langsam bewegen möglich war (ich will ja “huge” werden wie Arnold, Zitat Brandon) bin ich zum Essen runter, wo ich zuerst allein am Tisch saß. Doch mittlerweile isses so, dass ich genug Leute kenne, dass immer irgendwer vorbeiläuft. Allzu groß ist der Campus ja auch nicht. So kam zuerst Patrick vorbei, dann ne Bekannte von ihm, ein RA aus Pembroke Hall, den ich noch kannte, und sogar Jay. So macht Mittagessen Spaß.

Als ich nach dem Essen eigentlich recht spät Heim kam war Rainer schon unterwegs zur GreenHill Mall. Muss ich halt nächstesmal allein hinfahren. Hab derweil ein bißchen am neuen Erscheinungsbild der HP herumgefeilt. Alles in Allem lief aber der ganze Tag spannungsgeladen auf den Abend hinaus, wo Yuta im Curb Café mit anderen Music Majors (= Musikstudenten) seinen großen Auftritt haben sollte.
Wir mussten jedoch noch einige Zeit warten, da ein paar Sängerinnen vor ihm dran waren. Die waren beide hell-schwarz (macht das Sinn?) und hatten beide ne fantastische Stimme. Respekt. Die eine, Danielle, hat vom Gesicht sogar fast ausgesehen wie Halle Berry…und der booty war auch oO. Die war also wirklich lecker. Hoffe ich krieg noch Bilder, hatte blöderweise meine Cam ned dabei *selberohrfeig* Mit den kleinen chinesischen Knipskisten war einfach kein Staat zu machen, da ist mein Handy fast besser. Noch dazu war das Menü auf Chinesisch eingestellt…*seufz*
Rainer is, mit dem Handy spielend, bei seinem Weg zum Klo sauber mit der Birne gegen ne Glastür geknallt und musste sich von Einheimischen auslachen lassen…tja….bad luck! ;P
So zog er es dann natürlich vor, auf dem Rückweg aussen ums Curb Café rumzugehen ^^
Die Musik war ne Mischung aus Stevie Wonder, selbst geschriebenen Stücken etc. und bewegte sich so zwischen rockigem und leisem Soul. Auf alle Fälle mächtig viel Kraft in schwarzen Stimmen, alles kostenlos. Und das Audience hat natürlich auch kräftig supported. An Sitzenbleiben war dabei nicht zu denken.

Curb Cafe

Nachdem Yuta&.Co. sich ordentlich verausgabt hatten hat Rainer nem “christian HipHopper” noch ein paar Zeilen von Freundeskreis vorgespielt. Der schien von der Performance sehr angetan zu sein. Ich wollt ihm noch ne kurze Abhandlung über die Geschichte des Rap in Germany geben, wobei mir Rainer die Kompetenz absprechen wollte. Selber hat er aber auch nix dazu gesagt, also machte ich weiter :)
3 Meter neben dem Curb Café, in dem es keinen Alk gibt weil Teil des Campus, gabs ne Medallie für nicht alkoholiker, wie toll. ( < - beim schreiben dieses satzes bin ich fast eingepennt, deshalb unsinnig). Was ich sagen wollt: im Curb gabs keinen Alk, aber gleich über der Straße war genug davon.

Dort soffen wir Shiners Bock, ein dunkles Bier wie es scheint, recht süffig und scheiß günstig für die Verhältnisse. Ein Glas für $2.50...tödlich oO
Yuta wollte später eigentlich nen Smirnoff Ice, so wie Sarah und Virginie, aber sie haben ihn falsch verstanden und ihm einen Smirnoff ON ice mit extra dünnem Strohhalm eingeschenkt! Somit hatte er ein ziemlich fieses Problem in Form von ziemlich viel Prozent/Promille in seinem Glas vor ihm stehen.
Mittlerweile bin ich auch mächtig, auf japanisch und französisch Prost zu sagen, wobei wir gestern sowieso alles durcheinandergeschmissen haben. In Frz. kann man nämlich "chin-chin" sagen, was auf japanisch soviel heisst wie .... Yuta gab den Tip:"Girls don't have it, but we guys do". Klar oder? Hab dann Yuta nach "muschimuschi" gefragt, das japanische Hallo am Telefon, und das es was Ähnliches in deutsch heisst. Ich gab ihm den Tip "Girls have it, but we don't", was natürlich wiederum für Amüsement sorgte? Der Vollständigkeit halber musst ich noch erwähnen, dass das im Englischen mit "pussy" genau analog is und für "little furry" things steht ^^

Als Yutas Wodka zu wirken begann hat er beim Prosten nur mehr "Gute Morrgen" rausgebracht und sich dabei so tief verneigt, dass er jedesmal fast mit dem Hirn auf den Tisch aufgeschlagen wär. Ich hab mich nicht lumpen lassen und konterte mit "domo arrigato gonzaimas" oder "sumima-sen", was bekannterweise soviel heisst wie "vielen herzlichen dank" bzw. "entschuldigung". Prost heißt ja eigentlich "Kan-Pei".
Irgendwie fühlte ich mich an die Paulanerwerbung erinnert: "Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen!" "Is scho recht" ;P

Yuta drunk

Irgendwann war Yuta auf einmal weg, während sein Saxophon noch hinter uns stand. Als ich sein Sax für ihn mitnehmen wollte (hatte es umgehängt) sprach mich ein Rastaman an, weil ich ihn an nen bekannten Sax Player erinnere. Haben dann etwas gesmalltalked, wobei ich erfahren hab, dass er auch Musiker ist (Was für ein Zufall in Nashville!) und schon in der Royal Albert Hall in London gespielt hat oO. Wie sich heut herausstellte war das Kyle Whalum, der Sohn von Kirk Whalum, der zufälligerweise Yutas Idol ist. Wie krass is das?
Yuta war währendessen zu seinem Auto gewankt war um dort seinen Rausch auszuschlafen ^^. Ein Freund von ihm hat ihn dort gefunden und mitsamt seinen Sachen mit in seine Wohnung in der Nähe gebracht. Dort dürfte er heute morgen mit nem furchtbaren Schädel auf ner Couch aufgewacht sein. Zumindest isser schon wieder fit und hat die Fotos geschickt mit der Nachricht:
Hi, I’m Yuta.
I’m sending photos. It was so fun last night!
I’m OK. Vodka killed me just once.
Sorry to drink too much.
*ROFÄÄÄÄL*